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Besucherbefragung liefert Ansätze für die Entwicklung der Bremervörder Innenstadt

Wie sieht die Zukunft der deutschen Innenstädte aus und was wünschen sich die Innenstadtbesucher von ihren Stadtzentren? Diese Fragen liegen der bundesweiten Untersuchung "Vitale Innenstädte 2016" zugrunde, die das IFH Köln im Herbst 2016 bereits zum zweiten Mal durchgeführt hat. Partner der Untersuchung sind die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Handelsverband Deutschland (HDE). Auch die Bremervörder Innenstadtbesucher wurden befragt.

In 121 deutschen Städten aller Größen und Regionen wurden zeitgleich Innenstadtbesucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten und der Attraktivität der Innenstadt befragt. Die Datenerhebung erfolgte an zwei ausgewählten Tagen (Donnerstag und Samstag) im September 2016 anhand eines einheitlichen Fragebogens. Insgesamt sind so mehr als 58.000 Interviews zusammen gekommen. Ziel ist es, den Partnern in Handel und Verwaltung dringend benötigte Informationen über die Positionierung ihrer Stadt aus Sicht der Besucher als Planungsgrundlage für standortspezifische Maßnahmen liefern zu können. Die Untersuchung liefert sowohl allgemeine Ergebnisse zur Attraktivität von Innenstädten und den Ansprüchen der Innenstadtbesucher an die Stadtzentren der Zukunft als auch spezifische Erkenntnisse zu einzelnen deutschen Städten aller Größen und Regionen.

Auf Initiative der Stadtverwaltung hat sich auch die Stadt Bremervörde an der deutschlandweiten Studie beteiligt und die Besucherbefragungen im vergangenen September an verschiedenen Standorten in der Bremervörder Innenstadt durchgeführt.

Die Ergebnisse liegen nun vor:

 

Vitale Innenstädte 2016 - Ergebnisse der bundesweiten Befragung

Vitale Innenstädte 2016 - Auswertungsergebnisse für Bremervörde

 

Die Studie zeigt, dass die Verbesserung von Ambiente und Flair von großer Bedeutung für die Gesamtattraktivität der Innenstadt ist. Gebäude und Fassaden bzw. Plätze, Wege und Grünflächen sind dabei laut Studie die wichtigsten Einflussfaktoren. Das Einzelhandelsangebot folgt auf Platz zwei. Das IFH Köln empfiehlt auf Grundlage der Studie Stadt und Handel Konzepte zur Steigerung des Ambientes und Flairs zu erarbeiten bzw. Verbesserungsmaßnahmen zu ergreifen.

Die Stadtverwaltung ist überzeugt, dass mit den bereits umgesetzten Maßnahmen der Stadtsanierung in der Alten Straße, der dortigen Neugestaltung von Fassaden im Rahmen des bestehenden Gestaltungsleitfadens, sowie den laufenden Planungen im Sanierungsgebiet Innenstadt Mitte daher bereits der richtige Weg beschritten wurde, um Ambiente und Flair der Innenstadt zu verbessern.

Auch mit der Ausstattung der Innenstadt mit konstenfreiem W-LAN konnte bereits dem wichtigsten Wunsch der Innenstadtbesucher in Bezug auf digitale Serviceangebote Rechnung getragen werden.

Das vorliegende umfangreiche Datenmaterial erlaubt die Auswertung spezieller Fragestellungen differenziert nach verschiedenen Merkmalen, z. B nach Alter oder Wohnort der Innenstadtbesucher. Es wird der Stadtverwaltung und ihren Partnern als Grundlage für gezielte Verbesserungen und Maßnahmen in der Wirtschafts- und Stadtentwicklung der Innenstadt dienen.