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Die Kernstadt Bremervörde hat die raumordnerische Schwerpunktaufgabe "Sicherung und Entwicklung von Wohnstätten" zu erfüllen.

Aus dem im Jahr 2013 erstellten Gutachten zur Bevölkerungs- und Gemeinbedarfsentwicklung lässt sich ableiten, dass die Stadt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln aktiv daran arbeiten sollte, die Bevölkerungszahlen zu halten und so die vorhandenen Strukturen dauerhaft zu sichern.

Hierfür bietet sich die kommunale Bauleitplanung als strategisches Steuerungsinstrument für die Art und das Maß der baulichen Nutzung an.

Nachdem sich zudem das Angebot an kommunalem Bauland in den letzten Jahren stark reduzierte und nur noch sehr wenige Grundstücke angeboten werden konnten, hat die Stadt Bremervörde im Jahr 2015 ein Wohnbauflächenentwicklungskonzept in Auftrag gegeben.

Dieses Konzept zielt darauf ab, die im Flächennutzungsplan noch bevorrateten Wohnbauflächen auf ihre Umsetzungsfähigkeit zu überprüfen und mögliche Alternativflächen für eine geordnete städtebauliche Fortentwicklung zu benennen bzw. zu überprüfen, ob diese in die städtebauliche Konzeption der Stadt mit einfließen sollen.

Mit dem Konzept wurden insgesamt elf Flächen im Stadtkernbereich untersucht. Das Konzept trifft Empfehlungen dahingehend, einige der untersuchten Flächen ganz oder teilweise neu als Wohnbauflächen in den Flächennutzungsplan aufzunehmen. Dafür wird im Gegenzug für einige der bereits vorhandenen Wohnbauflächen eine Reduzierung oder vollständige Herausnahme empfohlen.

Das Konzept zur Entwicklung von Wohnbauflächen in der Stadt Bremervörde kann hier abgerufen werden:

 

Wohnbauflächenentwicklungskonzept