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In unserem modernen Zeitalter sind die Struktur und das Bild einer Stadt ständigen Veränderungen unterworfen.

Die Stadt Bremervörde stellt sich dieser Herausforderung und begleitet diesen steten Wandel aktiv durch entsprechende Planungsprozesse. So werden zum einen zukunftsorientierte Konzepte erstellt, zum anderen ist die Stadt aber auch in der Lage, auf konkrete Entwicklungen zu reagieren. Dies zeigt sich unter anderem an den zahlreichen Aufstellungs- und Änderungsverfahren für Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan, die laufend durchgeführt werden.

Der Entwicklungspolitik liegt das Ziel zugrunde, Bremervörde als Stadt „fit“ zu machen und zu rüsten für kommende Herausforderungen und dabei gleichzeitig ihren Charme zu erhalten. Hierzu ist es erforderlich, vorhandene Stärken auszubauen und etwaigen Schwächen so weit wie möglich „zu Leibe zu rücken“.

Durch eine städtebaulich verträgliche, nachhaltige Standortentwicklung will Bremervörde sich als Einkaufsstadt und Wirtschaftsstandort dem regionalen Wettbewerb stellen. Daneben soll Bremervörde weiterhin ein attraktiver Ort zum Leben, Arbeiten und auch für Erholungssuchende sein.

Das „Problemkind“ Bremervördes ist bereits seit vielen Jahren die verkehrliche Situation. Die Stadt wird durchschnitten von zwei Bundesstraßen, der B 71 und der B 74. Die Verkehrsbelastung in der zweispurigen, eng angebauten Ortsdurchfahrt liegt derzeit zwischen 15.000 und 24.000 Kfz/Tag. Täglich erfährt die Innenstadt durch die B 71/74 eine Belastung von bis zu 2.000 LKW. Es ist davon auszugehen, dass sich die tägliche Verkehrsbelastung bereits in absehbarer Zeit auf über 30.000 Kfz erhöhen wird. Derartige Größenordnungen rechtfertigen anderenorts den Bau einer Autobahn. Die immer unerträglicher werdende innerstädtische Verkehrsentwicklung bringt für die gewerbliche Wirtschaft und damit für die gesamte Stadt einen erheblichen Standortnachteil mit sich. Negative Auswirkungen hat die Verkehrssituation jedoch insbesondere auf die Einwohner und Besucher Bremervördes, die in sehr starkem Maße durch Lärm, Abgase und eine Vielzahl von Trennwirkungen beeinträchtigt werden. Auch die Weiterentwicklung des Städtebaus ist ganz erheblich auf die Reduzierung der Verkehrsbelastungen und damit auf den Bau der seit ca. 40 Jahren geplanten Ortsumgehung angewiesen. Trotz intensiver Bemühungen der Stadt ist eine durchgreifende Verkehrsentlastung bisher nicht erreicht worden. Allerdings besteht Hoffnung, dass hier durch den Bau der geplanten „Küstenautobahn“ A 20, die sich zurzeit im Planungsstadium befindet, in einigen Jahren Abhilfe geschaffen werden kann.

Über aktuelle und zukünftige Planungen sowie bereits erarbeitete Konzepte können Sie sich auf diesen Seiten informieren.